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Im Gespräch mit dem Kiefl-Team

Nachwuchs für Kiefls Welt

Ein Praxissemester im Kiefl Gartencenter

Ein Praxissemester ist kein kurzes Reinschnuppern. Gartenbau-Studierende arbeiten über mehrere Monate in einem Betrieb mit, wenden ihr Fachwissen in der Praxis an und bekommen Einblicke, die im Studium allein kaum möglich sind.

Kiefl-Experte Klaus sieht in Kiefls Welt dafür besondere Möglichkeiten. Der Betrieb ist breit aufgestellt, Studierende können verschiedene Bereiche kennenlernen, eigene Schwerpunkte setzen und eine ganze Wachstumsperiode miterleben. Über die Monate werden sie außerdem Teil des Kiefl-Teams.

Was Studierende dabei lernen können, warum Kiefls Welt vom frischen Blick von außen profitiert und weshalb ein Praxissemester mehr sein kann als ein Pflichtteil im Studium, haben wir Klaus gefragt.

Was unterscheidet ein Praxissemester von einem Schülerpraktikum?

Für Kiefl-Experte Klaus ist wichtig: Gartenbau-Studierende im Praxissemester sind keine Schülerpraktikant*innen mehr. Sie stehen bereits in der Thematik, bringen Fachwissen mit und können dieses Wissen auch im Betrieb einbringen.

Das merkt man zum Beispiel im Kundengespräch. Studierende im Praxissemester können Kundinnen und Kunden beraten, Fragen einordnen und fachlich mitdenken. Gleichzeitig bringen sie oft wertvollen Input mit – aus dem Studium, aus anderen Betrieben oder aus eigenen Erfahrungen.

Damit ist ein Praxissemester in Kiefls Welt mehr als ein Reinschnuppern. Es geht ums Mitarbeiten, Mitdenken und darum, das eigene Wissen in der Praxis zu erproben.

Warum ein Praxissemester in Kiefls Welt?

Für Klaus liegt ein großer Vorteil darin, dass Kiefls Welt als Betrieb breit aufgestellt ist. Studierende im Praxissemester werden nicht einfach einer Abteilung zugeteilt. Sie dürfen wählen, in welchen Bereich sie gehen möchten und welchen Schwerpunkt sie setzen.

Nicht jedes Gartencenter kann diese Breite bieten. In Kiefls Welt können Studierende verschiedene Bereiche kennenlernen und gleichzeitig herausfinden, was sie fachlich besonders interessiert.

„Für viele ist so ein Praxissemester auch eine Orientierungsphase“, erklärt Kiefl-Experte Klaus. Hier klärt sich oft die Frage: In welches Fachgebiet zieht es mich eigentlich?

„Für viele ist so ein Praxissemester auch eine Orientierungsphase.“
Klaus, Kiefl-Experte im Gartencenter

Warum ist ein Praxissemester mehr als ein kurzer Einblick?

Gerade weil ein Praxissemester über mehrere Monate geht, erleben Studierende nicht nur einzelne Aufgaben oder kurze Eindrücke. Sie bekommen eine ganze Wachstumsperiode mit.

Sie sehen, wie sich Pflanzen im Verkauf entwickeln, wie sie im Garten weiterwachsen und wie sich Arbeitsschritte über die Saison verändern. Für Klaus ist genau das ein wichtiger Unterschied: Studierende erleben nicht nur einen Ausschnitt, sondern Zusammenhänge.

Und über diese Zeit werden sie auch Teil des Kiefl-Teams. Sie arbeiten mit, übernehmen Aufgaben, lernen Abläufe kennen und erleben, wie sich ihr eigenes Wissen im Alltag einsetzen lässt.

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Ein Praxissemester in Kiefls Welt bedeutet: mitarbeiten, mitdenken und eine ganze Wachstumsperiode erleben.

Warum sind Kundengespräche im Praxissemester so wertvoll?

Auch die hohe Kundenfrequenz in Kiefls Welt bietet Studierenden im Praxissemester viele Lernmöglichkeiten. Im Gespräch mit Kundinnen und Kunden zeigt sich schnell, wo fachlich schon Sicherheit da ist und wo Fragen offenbleiben.

Genau hier können die Kiefl-Expert*innen direkt unterstützen. Sie können Wissen weitergeben, Fragen einordnen und helfen, Fachwissen weiter zu vertiefen. Für Studierende im Praxissemester ist das eine wichtige Erfahrung: Sie wenden ihr Wissen nicht nur theoretisch an, sondern erleben, wie es im direkten Austausch gebraucht wird.

„So ein Praxissemester ist eine Win-win-Situation“, sagt Klaus. Die Studierenden lernen in der Praxis dazu – und bringen gleichzeitig ihr eigenes Wissen und ihren Blick von außen mit.

„So ein Praxissemester ist eine Win-win-Situation.“
Klaus über den Austausch zwischen Studierenden und Kiefls Welt

Kann das Praxissemester auch bei der Bachelorarbeit helfen?

Auch das kann für Gartenbau-Studierende interessant sein. Wer im sechsten Semester ein Praxissemester in Kiefls Welt macht, kann diese Zeit auch nutzen, um sich auf die Bachelorarbeit vorzubereiten.

Manche Themen lassen sich in der Praxis ausprobieren. Manchmal ergeben sich im Betrieb Fragen, Beobachtungen oder Ansätze, die später weiterverfolgt werden können. Auch Input, Material oder Erfahrungen aus Kiefls Welt können dabei helfen, ein Thema fachlich greifbarer zu machen.

Was lernt Kiefls Welt durch den frischen Blick von außen?

„Praktikanten sind Ideengeber“, betont Kiefl-Experte Klaus im Gespräch. Sie bringen einen anderen oder frischeren Blick mit und sind noch nicht betriebsblind.

Genau dadurch können Gespräche entstehen, die Anstoß geben, Abläufe zu reflektieren. Besonders spannend wird es, wenn Studierende im Praxissemester Erfahrungen aus anderen Betrieben oder aus elterlichen Betrieben mitbringen. Dann kommt nicht nur theoretisches Wissen aus dem Studium dazu, sondern auch ein Blick darauf, wie Dinge an anderer Stelle gemacht werden.

Mehr als ein Pflichtteil im Studium

Ein Praxissemester in Kiefls Welt verbindet Fachwissen, praktische Erfahrung und echten Austausch. Studierende können ausprobieren, mitarbeiten, eigene Schwerpunkte setzen und erleben, wie vielfältig der Gartenbau in der Praxis sein kann.

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