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Im Gespräch mit dem Kiefl-Team

Nachwuchs für Kiefls Welt

Die Ausbildung im Kiefl Gartencenter

Was passiert, wenn niemand mehr lernt, wie man Pflanzen kultiviert, pflegt, gestaltet und verkauft? Für Kiefl-Ausbilderin Franzi ist das keine abstrakte Frage. Es geht um Lebensmittel, die angebaut werden. Um Pflanzen, die gepflegt werden. Um Balkone, Gärten und Räume, die ohne Pflanzen viel trister wären.

Kiefl-Ausbilderin Franzi denkt Ausbildung deshalb nicht klein. Für sie geht es um mehr als Abläufe, Sortimente und Beratung. Es geht um Wissen, das nicht verloren gehen darf. Um junge Menschen, die erleben sollen, wie viel Freude in diesem Beruf steckt.

Wie es ist, in Kiefls Welt zur Verkaufsgärtnerin oder zum Verkaufsgärtner ausgebildet zu werden, haben wir Kiefl-Ausbilderin Franzi gefragt.

Was sollen junge Menschen bei Kiefl nicht nur lernen, sondern auch erleben?

Für Kiefl-Ausbilderin Franzi ist klar: Wer bei Kiefl eine Ausbildung zur Verkaufsgärtnerin oder zum Verkaufsgärtner macht, soll möglichst viel sehen. Nicht nur eine Abteilung, nicht nur einen kleinen Ausschnitt, sondern die ganze Vielfalt von Kiefls Welt.

„Am besten lernen sie alles kennen – erleben alle Bereiche unseres Betriebes“, sagt Franzi. Genau das ist ihr wichtig. Auszubildende sollen ausprobieren dürfen, wo ihre Interessen liegen, eigene Ideen einbringen und merken, was zu ihnen passt.

„Wenn sie fertig sind, stehen ihnen alle Türen offen“, sagt Franzi. Für sie gehört dazu auch, dass junge Menschen den Spaß an diesem Beruf kennenlernen. Die Arbeit soll nicht einfach nur Arbeit sein.

„Ihnen soll die Arbeit Spaß machen wie ein Hobby.“
Franzi, Kiefl-Ausbilderin im Gartencenter

Welche Momente machen Dich als Ausbilderin stolz?

Stolz ist Kiefl-Ausbilderin Franzi, wenn Auszubildende anfangen, Dinge von selbst zu machen. Wenn sie die Abläufe kennen, selbstständig arbeiten und wissen, was eine Pflanze gerade braucht.

Für Franzi zeigt sich das oft an ganz praktischen Dingen. Zum Beispiel beim Gießen. Wer weiß, wann welche Pflanze wie viel Wasser braucht, hat schon viel verstanden. Denn genau daran merkt man, ob jemand nicht nur mitarbeitet, sondern wirklich hinschaut.

Genauso freut sich Franzi, wenn Auszubildende eigene Ideen einbringen. „Coole Ideen“, sagt sie. Auch das gehört für sie zur Ausbildung: nicht nur lernen, wie etwas gemacht wird, sondern selbst anfangen mitzudenken.

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Ausbilderin Franzi auf dem Kiefl Erlebnis-Acker

Gibt es Aufgaben, bei denen man besonders gut sieht, wie jemand wächst?

Für Kiefl-Ausbilderin Franzi zeigt sich das besonders dann, wenn Auszubildende andere anlernen. Zum Beispiel Praktikantinnen und Praktikanten. Dann wird schnell sichtbar, was sie selbst schon verstanden haben – fachlich, aber auch im eigenen Auftreten.

Denn wer anderen etwas erklärt, merkt oft erst, wie viel Wissen schon da ist. Gleichzeitig braucht es Selbstbewusstsein, um dieses Wissen weiterzugeben. Genau das hat Franzi auch beim Girls’ Day beobachtet, als Auszubildende geholfen und ihr Wissen an die Teilnehmerinnen weitergegeben haben.

Für Franzi sind das wichtige Momente. Weil Auszubildende dabei nicht nur zeigen, was sie können. Sie merken es auch selbst.

Warum braucht die Grüne Branche junge Menschen gerade jetzt besonders?

„Die Generation, die wusste, wie man den eigenen Garten bewirtschaftet, stirbt aus“, sagt Kiefl-Ausbilderin Franzi. Genau deshalb geht es für sie nicht nur darum, die Gemüsepflanzen zu kultivieren, die es braucht, wenn Menschen wieder mehr selbst anbauen wollen. Es geht auch darum, das Wissen, das langsam verloren geht, wieder einer jungen Generation näherzubringen.

Seit Corona wollen viele Menschen wieder mehr selbst anbauen und sich ein Stück weit selbst versorgen. Für Franzi ist das eine Chance, die man wahrnehmen muss. Gerade deshalb braucht die Grüne Branche junge Menschen, die dieses Wissen lernen, weitertragen und mit eigenen Ideen verbinden.

„Die Generation, die wusste, wie man den eigenen Garten bewirtschaftet, stirbt aus.“
Franzi über Wissen, das nicht verloren gehen darf

Was würde fehlen, wenn niemand mehr lernt, wie man Pflanzen kultiviert, pflegt, gestaltet und verkauft?

Franzi muss bei dieser Frage nicht lange überlegen. Wenn niemand mehr weiß, wie man Lebensmittel anbaut, wenn keine Pflanzen mehr kultiviert werden, die unsere Luft verbessern, wenn Balkone und Gärten ihre Farben verlieren, dann hätte die Welt ein Problem.

„Ein düsterer Gedanke, oder?“, sagt Franzi.

Ja, das ist es. Und genau deshalb ist Ausbildung in der Grünen Branche so wichtig. Es geht darum, Wissen weiterzugeben, junge Menschen auszubilden, Pflanzen zu kultivieren, Farbe in Gärten und auf Balkone zu bringen. Oder, um es mit Franzis Worten zu sagen: dagegen anpflanzen.

Dagegen anpflanzen

Ausbildung im Kiefl Gartencenter bedeutet, Pflanzenwissen weiterzugeben, junge Menschen zu stärken und die Freude an einem Beruf erlebbar zu machen, der unsere Welt grüner, lebendiger und farbiger macht.

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