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Zimmerpflanzen im Januar richtig pflegen

Weniger Wasser, mehr Licht – was Pflanzen jetzt wirklich brauchen

Winterpflege für gesunde Zimmerpflanzen, angepasst an Licht, Temperatur und Wasser

Die Wintermonate stellen Zimmerpflanzen vor besondere Herausforderungen: die Tage werden kürzer, die Lichtintensität sinkt, und trockene Heizungsluft setzt dem Blattgrün zusätzlich zu. Gleichzeitig verlangsamt sich der Stoffwechsel vieler Pflanzen, was sich auf Wasserbedarf und Wachstum auswirkt. Eine angepasste Pflege im Januar hilft, Schwächen zu vermeiden und die Pflanzen gesund durch den Winter zu bringen.

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1. Warum jetzt weniger Wasser nötig ist

Im Winter reduziert sich bei vielen Zimmerpflanzen die Photosynthese deutlich, weil weniger Licht zur Verfügung steht. Das bedeutet: Pflanzen wachsen langsamer, verbrauchen weniger Energie und benötigen entsprechend weniger Wasser. Wird zu häufig gegossen, steigt die Gefahr von Wurzelfäule oder faulenden Ballen – ein häufiger Fehler in der Winterpflege.

Praxisregel: Prüfe vor dem Gießen den Wurzelballen mit dem Finger oder einem Feuchtigkeitsmesser – ist die oberste Erdschicht noch feucht, warte mit dem nächsten Gießen.

2. Mehr Licht im Januar – ein entscheidender Faktor

Trotz des reduzierten Wasserbedarfs brauchen Zimmerpflanzen im Januar mehr Licht als häufig vorhanden ist. Lichtmangel führt zu Vergeilung – langem, dünnem Wachstum mit kleinen, blassen Blättern – weil Pflanzen versuchen, Lichtquellen zu „erreichen“.

Tipps für mehr Licht:

  • Nahe Fensterfront platzieren, süd- oder westseitig ist ideal.
  • Fenster und Blätter sauber halten, damit der Pflanzenkörper das verfügbare Licht optimal nutzt.
  • Pflanzenlicht (LED-Growlights) ergänzen, wenn echte Sonne nicht ausreicht.

Zimmerpflanzen können so ihre Energie besser einsetzen – auch wenn der Winter noch nicht weicht.

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3. Temperatur & Luftfeuchtigkeit beachten

Warme Heizungsluft trocknet nicht nur die Erde, sondern auch die Blätter. Viele tropische Pflanzen leiden unter zu niedriger Luftfeuchte, ohne dass sie mehr Wasser im Topf brauchen.

So hilfst Du ihnen:

  • Gruppiere Pflanzen, damit sich eine leicht höhere Luftfeuchte bildet.
  • Schalen mit Wasser oder feuchten Blähton unterstellen (nicht im Topf stehen lassen).
  • Zugluft oder direkte Heizungswärme vermeiden.


4. Düngerpause im Winter

Weniger Licht bedeutet auch: Pflanzen sind in einer Art Ruhezustand. Eine Winterdüngung ist meistens nicht nötig, da sie das schwache Wachstum nicht unterstützt und zu Salzansammlungen im Wurzelbereich führen kann.

5. Kontrolle & kleinere Pflegearbeiten

Auch im Winter lohnt sich ein gelegentlicher Blick auf Blattgesundheit und Boden. Entferne

  • abgestorbene oder gelbe Blätter,
  • lüfte regelmäßig kurz,
  • achte auf Schädlinge, die sich im Winter gerne einschleichen.

Diese Aktivitäten belasten die Pflanzen nicht, helfen aber, Stress und Krankheiten vorzubeugen.


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