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Warum Salat im Sommer schießt

Und warum er dann oft bitter wird

Wenn aus Blattwachstum plötzlich Blütenbildung wird

Salat gehört zu den Klassikern im Gemüsebeet, im Hochbeet und auf dem Balkon. Im Frühjahr wächst er meist zuverlässig, bleibt zart und bildet schöne Blätter oder Köpfe. Im Sommer kann sich das plötzlich ändern: Der Salat wächst in die Höhe, bildet einen festen Mitteltrieb und setzt Blüten an. Man sagt dann: Der Salat schießt.

Das ist keine Krankheit, sondern ein natürlicher Entwicklungsschritt. Die Pflanze wechselt vom Blattwachstum in die Blüten- und Samenbildung. Für die Ernte ist das allerdings ungünstig, denn sobald Salat schießt, werden die Blätter meist fester, herber und bitterer. Ausgelöst wird das Schießen vor allem durch Sommerbedingungen. Lange Tage, hohe Temperaturen und Trockenstress signalisieren der Pflanze, dass es Zeit ist, sich zu vermehren. Auch unregelmäßiges Gießen, sehr dichter Stand oder Wurzelstress können diesen Prozess beschleunigen. Gerade in heißen Wochen passiert es deshalb oft, dass Salat nicht mehr lange kompakt bleibt. Er streckt sich, der Mitteltrieb wird sichtbar und die Pflanze investiert ihre Energie nicht mehr in zarte Blätter, sondern in Blüten und Samen.

Ganz verhindern lässt sich das im Sommer nicht immer. Man kann es aber hinauszögern. Salat wächst am besten bei eher kühlen, gleichmäßigen Bedingungen. Ein halbschattiger Platz, besonders Schutz vor starker Mittagssonne, regelmäßiges Gießen und eine Mulchschicht helfen, Stress zu reduzieren. Auch eine Ernte zum richtigen Zeitpunkt ist wichtig: Lieber etwas früher schneiden, bevor der Salat in die Höhe geht. Für den Sommer eignen sich außerdem robuste, schossfeste Sorten besser als empfindliche Frühjahrssorten. Pflück- und Schnittsalate sind oft praktischer, weil man sie laufend beernten kann, bevor sie zu alt werden.

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Was bedeutet es, wenn Salat schießt?

Vom Blattwachstum zur Blütenbildung

Wenn Salat schießt, wächst er nicht mehr kompakt weiter, sondern bildet einen festen, längeren Mitteltrieb. An diesem Trieb entstehen später Blüten und Samen.

Das ist ein natürlicher Entwicklungsschritt der Pflanze. Sie wechselt vom Blattwachstum in die Fortpflanzung. Für die Ernte ist dieser Zeitpunkt allerdings ungünstig, weil die Blätter dann oft fester, herber und bitterer werden.

Je früher Du erkennst, dass sich der Salat streckt, desto besser kannst Du noch reagieren und ihn rechtzeitig ernten.

Warum wird Salat dann bitter?

Die Pflanze verändert ihren Stoffwechsel

Sobald Salat in die Blütenbildung geht, verändert sich der Fokus der Pflanze. Sie investiert ihre Energie nicht mehr in zarte Blätter, sondern in Blüten und Samen.

Dabei werden die Blätter meist fester, herber und bitterer. Besonders bei Hitze und Trockenstress kann dieser Geschmack deutlich stärker werden.

Ein leicht bitterer Geschmack ist nicht automatisch ein Problem. Wenn der Salat aber stark geschossen ist, schmeckt er oft nicht mehr so angenehm wie junger, zarter Salat.

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Was löst das Schießen aus?

Lange Tage, Hitze und Stress

Ausgelöst wird das Schießen vor allem durch Sommerbedingungen. Lange Tage, hohe Temperaturen und Trockenstress signalisieren der Pflanze, dass es Zeit ist, sich zu vermehren.

Auch unregelmäßiges Gießen, sehr dichter Stand oder Wurzelstress können diesen Prozess beschleunigen. Gerade in heißen Wochen passiert es deshalb oft, dass Salat nicht mehr lange kompakt bleibt.

Der Mitteltrieb wird sichtbar, die Pflanze streckt sich und die Energie wandert zunehmend in Blüten und Samen statt in zarte Blätter.

Wie kannst Du das Schießen hinauszögern?

Kühl, gleichmäßig und stressarm kultivieren

Ganz verhindern lässt sich das Schießen im Sommer nicht immer. Man kann es aber hinauszögern, wenn der Salat möglichst wenig Stress bekommt.

Salat wächst am besten bei eher kühlen, gleichmäßigen Bedingungen. Ein halbschattiger Platz, besonders Schutz vor starker Mittagssonne, regelmäßiges Gießen und eine Mulchschicht helfen, Stress zu reduzieren.

Auch eine Ernte zum richtigen Zeitpunkt ist wichtig: Lieber etwas früher schneiden, bevor der Salat deutlich in die Höhe geht.

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Welche Salate eignen sich besser für den Sommer?

Robuste Sorten und laufende Ernte

Für den Sommer eignen sich robuste, schossfeste Sorten besser als empfindliche Frühjahrssorten. Sie bleiben bei Wärme meist länger kompakt und gehen nicht ganz so schnell in die Blüte.

Pflück- und Schnittsalate sind oft besonders praktisch, weil Du sie laufend beernten kannst, bevor sie zu alt werden. So nutzt Du die zarten Blätter, solange sie noch mild und angenehm schmecken.

Wer im Sommer regelmäßig Salat ernten möchte, setzt am besten auf kleinere Sätze, passende Sorten und einen Standort, der nicht den ganzen Tag in der prallen Sonne liegt.

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