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Warum Gurken bitter werden können

Und was Du beim Anbau dagegen tun kannst

Kleine Ursache, großer Geschmacksunterschied

Gurken schmecken am besten frisch, saftig und mild. Umso enttäuschender ist es, wenn eine selbst geerntete Gurke plötzlich bitter schmeckt. Die gute Nachricht: Bittere Gurken sind meist kein Zeichen dafür, dass beim Anbau grundsätzlich etwas falsch gelaufen ist. Oft steckt Pflanzenstress dahinter.

Der bittere Geschmack entsteht durch sogenannte Cucurbitacine. Diese Bitterstoffe kommen natürlicherweise in Gurkengewächsen vor. Normalerweise sitzen sie vor allem in Blättern, Stielen und Wurzeln. Gerät die Pflanze jedoch unter Stress, können sich die Bitterstoffe stärker in den Früchten bemerkbar machen.

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Typische Auslöser sind Hitze, Trockenheit, starke Temperaturschwankungen, ungleichmäßiges Gießen oder eine unausgewogene Nährstoffversorgung. Besonders in heißen Sommerphasen kann es deshalb passieren, dass einzelne Gurken bitter werden, während andere Früchte an derselben Pflanze völlig normal schmecken.

Oft ist die Bitterkeit am Stielende am stärksten. Auch direkt unter der Schale kann der bittere Geschmack deutlicher sein. Wenn eine Gurke nur leicht bitter ist, kann es helfen, das Stielende großzügig abzuschneiden und die Gurke zu schälen. Schmeckt sie jedoch stark bitter, sollte sie besser nicht gegessen werden.

Vorbeugen lässt sich Bitterkeit vor allem durch gleichmäßige Pflege. Gurken brauchen einen warmen, geschützten Standort, ausreichend Wasser und eine gute Nährstoffversorgung. Besonders wichtig ist regelmäßiges Gießen, denn Gurken reagieren empfindlich auf Trockenstress. Eine Mulchschicht kann helfen, die Feuchtigkeit länger im Boden zu halten und starke Schwankungen zu reduzieren.

Auch die Sortenwahl spielt eine Rolle. Moderne Gurkensorten sind oft weniger anfällig für Bitterkeit als ältere Sorten. Trotzdem kann Stress auch bei robusteren Sorten den Geschmack beeinflussen.

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