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Safran-Krokus

Herbstblüte mit besonderem Wert

Crocus sativus für Beet, Topf und sonnige Gartenplätze

Der Safran-Krokus, botanisch Crocus sativus, ist ein besonderer Herbstblüher. Während viele klassische Krokusse im Frühjahr erscheinen, zeigt dieser Krokus seine violetten Blüten im Herbst. Aus den auffälligen roten Narbenfäden wird Safran gewonnen – eines der bekanntesten und kostbarsten Gewürze der Welt.

Auch ohne eigene Safran-Ernte ist Crocus sativus eine schöne Pflanze für sonnige Gartenbereiche, Beete, Steingärten und Töpfe. Seine zarten Blüten bringen Farbe in eine Jahreszeit, in der viele Sommerblumen bereits nachlassen.

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Wann wird Safran-Krokus gepflanzt?

Safran-Krokus wird im Spätsommer bis frühen Herbst gepflanzt. Ende August und Anfang September ist daher ein guter Zeitpunkt, um die Knollen in die Erde zu setzen.

In Deinem Gartencenter Kiefl in Gauting bei München findest Du den Safran-Krokus für gewöhnlich Ende August / Anfang September als Blumenzwiebel im Sortiment. Botanisch handelt es sich zwar um eine Knolle, im Verkauf wird sie aber meist gemeinsam mit den Blumenzwiebeln angeboten.

Der richtige Standort

Crocus sativus braucht einen sonnigen, warmen und gut durchlässigen Standort. Besonders wichtig ist, dass der Boden nicht dauerhaft nass bleibt. Staunässe kann dazu führen, dass die Knollen faulen.

Gut geeignet sind sonnige Beete, Steingärten, Hochbeete oder Pflanzgefäße mit Wasserabzug. Auch in Töpfen und Schalen kann Safran-Krokus schön wirken, wenn das Substrat locker und durchlässig ist.

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So pflanzt Du Safran-Krokus

Setze die Knollen mit der Spitze nach oben in lockere Erde. Als Orientierung eignet sich eine Pflanztiefe von etwa 8 bis 10 cm. Zwischen den einzelnen Knollen sollten ungefähr 8 bis 10 cm Abstand bleiben.

Am schönsten wirkt Safran-Krokus in kleinen Gruppen. So fallen die violetten Blüten im Herbst stärker auf und setzen klare Farbakzente im Beet oder Topf.

Nach dem Pflanzen leicht angießen. Danach braucht der Safran-Krokus vor allem einen Standort, an dem überschüssiges Wasser gut ablaufen kann.

Blüte und Safranfäden

Die Blüten erscheinen meist im Herbst. Besonders auffällig sind die drei langen, roten Narbenfäden in der Blüte. Genau diese Fäden werden als Safran verwendet.

Wenn Du sie ernten möchtest, solltest Du nur die roten Narbenfäden vorsichtig entnehmen und anschließend trocknen. Wichtig: Bitte nur echten Safran-Krokus verwenden und niemals ähnlich aussehende Herbstblüher sammeln.

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Nicht mit Herbstzeitlosen verwechseln

Safran-Krokus darf nicht mit der Herbstzeitlosen verwechselt werden. Die Herbstzeitlose, botanisch Colchicum autumnale, blüht ebenfalls im Herbst und kann auf den ersten Blick ähnlich wirken, ist aber giftig.

Wenn Du Safran ernten möchtest, verwende deshalb ausschließlich eindeutig gekennzeichnete Knollen von Crocus sativus aus dem Fachhandel.

Pflege nach der Blüte

Nach der Blüte bildet der Safran-Krokus grasartige Blätter. Diese sollten stehen bleiben, bis sie von selbst einziehen. Über das Laub sammelt die Pflanze Kraft für die nächste Saison.

Der Standort sollte auch nach der Blüte nicht zu nass sein. In gut durchlässiger Erde kann Crocus sativus über mehrere Jahre wiederkommen und sich langsam etablieren.

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