Alternate Text

Rosenarten im Überblick

Welche Rose passt in Deinen Garten?

Von Edelrose bis Kletterrose

Rosen gehören zu den beliebtesten Gartenpflanzen überhaupt – und doch ist Rose nicht gleich Rose. Die verschiedenen Rosengruppen unterscheiden sich deutlich in Wuchs, Blütenform, Blühverhalten und Verwendung. Manche Rosen wirken edel und klassisch, andere wachsen buschig, natürlich oder klettern an Bögen, Pergolen und Hauswänden empor. Wer die Unterschiede kennt, findet leichter die passende Rose für Beet, Kübel, Vorgarten, Rosenbogen oder naturnahe Pflanzungen.
In Deinem Gartencenter Kiefl in Gauting bei München findest Du eine große Auswahl an Rosen für unterschiedliche Standorte und Gartenstile. Unsere Kiefl-Expert*innen beraten Dich gerne, welche Rose am besten zu Deinem Garten passt.

rosenarten_edelrosen_kiefls_welt_in_gauting_bei_muenchen.png

Edelrosen

Große Blüten auf langen Stielen

Edelrosen sind die klassischen Rosen für alle, die große, formschöne Einzelblüten lieben. Ihre Blüten sitzen meist einzeln oder in kleinen Gruppen auf längeren Stielen und wirken besonders elegant. Viele Sorten duften intensiv und eignen sich gut für den Schnitt.

Im Beet brauchen Edelrosen einen sonnigen, luftigen Standort und eine gute Pflege. Durch ihren eher aufrechten Wuchs wirken sie besonders schön in Kombination mit niedrigen Begleitstauden wie Katzenminze, Lavendel oder Storchschnabel.

Edelrosen passen gut in klassische Rosenbeete, Vorgärten und Schnittblumenpflanzungen. Sie sind ideal, wenn die einzelne Blüte im Mittelpunkt stehen soll.

Beetrosen

Viele Blüten für lange Farbe im Beet

Beetrosen, häufig auch Floribunda-Rosen genannt, bilden viele Blüten in Büscheln. Dadurch wirken sie im Beet flächiger und farbintensiver als Edelrosen. Statt einer einzelnen großen Blüte steht hier der Gesamteindruck im Vordergrund.

Beetrosen blühen oft sehr reich und eignen sich gut für Gruppenpflanzungen, niedrige Rabatten und gemischte Beete. Viele moderne Sorten sind robust, kompakt und pflegeleichter als klassische Edelrosen.

Wer lange Farbe im Garten möchte, trifft mit Beetrosen eine gute Wahl. Sie passen besonders gut in sonnige Beete, in denen sie gemeinsam mit Stauden und Gräsern für Struktur und Blütenfülle sorgen.

rosenarten_beetrosen_kiefls_welt_in_gauting_bei_muenchen.png
rosenarten_strauchrosen_kiefls_welt_in_gauting_bei_muenchen.png

Strauchrosen

Natürlich, kräftig und vielseitig

Strauchrosen wachsen größer und lockerer als Beetrosen. Sie bilden kräftige, buschige Pflanzen und können je nach Sorte einzeln, in Gruppen oder als blühende Hecke verwendet werden.

Ihre Wirkung ist oft natürlicher und weniger streng als bei Edelrosen. Viele Strauchrosen blühen üppig, manche einmal im Jahr besonders eindrucksvoll, andere öfter über den Sommer hinweg. Auch Duft und Hagebuttenschmuck spielen bei vielen Sorten eine wichtige Rolle.

Strauchrosen eignen sich gut für größere Beete, naturnahe Gärten, lockere Rosenhecken und gemischte Pflanzungen mit Stauden. Sie bringen Höhe, Fülle und romantische Blütenbilder in den Garten.

Kletterrosen

Blüten für Rosenbogen, Wand und Pergola

Kletterrosen bilden lange, kräftige Triebe, die an Rankhilfen befestigt werden. Sie klettern nicht von allein wie Efeu, sondern müssen angebunden und gelenkt werden. So lassen sich Rosenbögen, Pergolen, Zäune oder Hauswände begrünen.

Ihre Blüten sind je nach Sorte groß oder mittelgroß, oft duftend und häufig über einen längeren Zeitraum zu sehen. Viele Kletterrosen blühen öfter und bringen dadurch über Wochen Farbe in die Höhe.

Wichtig ist eine stabile Rankhilfe und ein sonniger, luftiger Standort. Werden die Triebe möglichst waagerecht oder fächerförmig geleitet, bilden sich entlang der Triebe mehr blühende Seitentriebe.

rosenarten_kletterrosen_kiefls_welt_in_gauting_bei_muenchen.png
rosenarten_ramblerrosen_2_kiefls_welt_in_gauting_bei_muenchen.png

Ramblerrosen

Starke Rosen für Bäume und große Flächen

Ramblerrosen wachsen meist deutlich stärker als klassische Kletterrosen. Sie bilden lange, biegsame Triebe und eignen sich besonders gut, um alte Bäume, große Pergolen, Zäune oder hohe Rankgerüste zu begrünen.

Viele Ramblerrosen blühen einmal im Jahr sehr üppig. Dann erscheinen unzählige kleinere Blüten, oft in großen Büscheln. Manche Sorten bilden später dekorative Hagebutten.

Ramblerrosen brauchen Platz. Für kleine Gärten sind sie nur bedingt geeignet, für naturnahe Bereiche oder große Gartenstrukturen aber besonders eindrucksvoll. Ihr Wuchs wirkt romantisch, wild und sehr lebendig.

Bodendeckerrosen

Flächig, robust und pflegeleicht

Bodendeckerrosen wachsen niedrig bis breitbuschig und bedecken größere Flächen mit vielen Trieben und Blüten. Sie eignen sich gut für Böschungen, Beetvordergründe, größere Pflanzflächen oder pflegeleichtere Gartenbereiche.

Ihre Blüten sind meist kleiner als bei Edelrosen, erscheinen dafür aber oft in großer Zahl. Viele Bodendeckerrosen sind robust, schnittverträglich und bringen über längere Zeit Farbe in die Fläche.

Im Garten wirken sie besonders gut in Gruppen. Sie können offene Bodenflächen schließen, Unkraut unterdrücken und Pflanzungen optisch verbinden.

rosenarten_bodendeckerrosen_2_kiefls_welt_in_gauting_bei_muenchen.png
rosenarten_topfrosen_kiefls_welt_in_gauting_bei_muenchen.png

Zwergrosen und Topfrosen

Rosen für Balkon, Terrasse und kleine Beete

Zwergrosen und kompakte Topfrosen bleiben deutlich kleiner als klassische Gartenrosen. Sie eignen sich für Kübel, Balkonkästen, kleine Beete oder als Geschenkrose für Terrasse und Hauseingang.

Ihre Blüten sind kleiner, erscheinen aber oft zahlreich. Wichtig ist bei Topfkultur eine gute Wasserversorgung, ein ausreichend großer Topf und ein sonniger, luftiger Standort. Staunässe sollte unbedingt vermieden werden.

Zwergrosen sind ideal, wenn wenig Platz vorhanden ist und trotzdem echte Rosenblüten gewünscht sind.

Historische Rosen

Duft, Charme und nostalgische Blüten

Historische Rosen stehen für nostalgische Blütenformen, intensiven Duft und einen besonderen Gartencharakter. Viele Sorten blühen einmal im Jahr, dafür aber sehr reich und eindrucksvoll.

Sie passen besonders gut in romantische Gärten, Bauerngärten und naturnahe Pflanzungen. Ihre Blüten sind oft dicht gefüllt, schalenförmig oder rosettenartig. Manche historischen Rosen bilden nach der Blüte schöne Hagebutten.

Wer historische Rosen pflanzt, entscheidet sich weniger für eine möglichst lange Blütezeit, sondern für Duft, Charakter und eine besondere Atmosphäre.

rosenarten_historische_rosen_kiefls_welt_in_gauting_bei_muenchen.png
rosenarten_wildrosen_kiefls_welt_in_gauting_bei_muenchen.png

Wildrosen

Naturnah, einfach und wertvoll für Tiere

Wildrosen wirken natürlicher als stark gezüchtete Gartenrosen. Ihre Blüten sind meist einfach, offen und dadurch für Insekten gut zugänglich. Nach der Blüte bilden viele Wildrosen Hagebutten, die Vögeln und anderen Tieren als Nahrung dienen können.

Sie eignen sich gut für naturnahe Gärten, Hecken, Böschungen und größere Pflanzungen. Viele Wildrosen sind robust, wüchsig und kommen mit weniger Pflege aus als empfindlichere Rosensorten.

Wildrosen sind ideal, wenn eine Rose nicht nur schön aussehen, sondern auch ökologischen Wert haben soll.

Zurück
Zur Startseite