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Kräuter, die Dir länger bleiben

Drei besondere Pflanzen für Garten, Beet und Kübel

Ungewöhnlich, vielseitig und mit echtem Mehrwert

Nicht jedes Kraut verschwindet nach einer Saison. Manche begleiten Dich über mehrere Jahre, andere kommen ganz von selbst wieder und genau das macht sie so spannend für den Garten.
Wer einmal bewusst von klassischen Küchenkräutern abweicht, entdeckt schnell Pflanzen, die nicht nur aromatisch sind, sondern auch gestalterisch etwas mitbringen. Schweizer Minze, Colapflanze und Baumspinat gehören genau in diese Kategorie: auffällig, vielseitig und mit ganz eigenem Charakter.

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Schweizer Minze

Schweizer Minze gehört zur Gattung der Minzen (Mentha) und ist ein klassisches Beispiel für ein Kraut, das über Jahre hinweg zuverlässig im Garten bleibt. Sie wächst kräftig, treibt nach dem Winter wieder aus und lässt sich vielseitig in der Küche einsetzen – von Getränken bis zu herzhaften Gerichten.

Typisch für die Pflanze sind:
  • frisches, intensives Aroma
  • dichter, schnell wachsender Wuchs
  • vielseitige Verwendung

Gerade im Beet oder größeren Kübel sorgt sie für eine lebendige, grüne Fläche und bringt gleichzeitig einen hohen Nutzwert mit.

Standort und Bedürfnisse:
  • sonnig bis halbschattig
  • nährstoffreicher, eher frischer Boden
  • regelmäßige Wasserversorgung

Zur Winterhärte: Schweizer Minze ist voll winterhart und treibt jedes Jahr zuverlässig wieder aus.

Colapflanze

Die Colapflanze (Artemisia abrotanum var. maritima) ist ein eher ungewöhnliches Kraut. Bekannt vor allem durch ihren Duft, der tatsächlich an Cola erinnert. Fein gefiederte, silbrig-grüne Blätter und ein lockerer Wuchs geben ihr eine leichte, fast mediterrane Ausstrahlung. Sie wirkt nie aufdringlich, sondern bringt eher eine ruhige Struktur in die Pflanzung.

Im Garten oder Kübel sorgt sie für:
  • feine, aromatische Akzente
  • eine klare, luftige Struktur
  • und einen besonderen Duft, der neugierig macht

Was sie besonders macht: Sie ist mehr als ein Küchenkraut – sie ist eine Pflanze, die man erlebt.

Standort und Bedürfnisse:
  • sonnig und warm
  • eher trockene, gut durchlässige Böden
  • wenig Wasserbedarf

Zur Winterhärte: Die Colapflanze ist bedingt winterhart. An geschützten Standorten im Garten kann sie mehrere Jahre bleiben, im Kübel sollte sie in kalten Wintern geschützt oder frostfrei überwintert werden.

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Baumspinat

Baumspinat (Chenopodium giganteum) ist keine Kraut, sondern ein schnell wachsendes Blattgemüse und genau das macht ihn so besonders. Er entwickelt sich innerhalb einer Saison zu einer stattlichen Pflanze, die bis zu zwei Meter hoch werden kann und mit ihren rötlich-violetten Triebspitzen sofort ins Auge fällt Seine Blätter lassen sich ähnlich wie Spinat verwenden und bringen gleichzeitig eine ungewöhnliche Optik ins Beet oder in größere Gefäße.

Gerade im Garten wirkt Baumspinat:
  • großzügig und fast schon exotisch
  • locker und leicht
  • und gleichzeitig sehr ertragreich

Was ihn besonders macht: Er ist einjährig, sät sich aber häufig selbst wieder aus. So taucht er im nächsten Jahr oft ganz von allein wieder auf

Standort und Bedürfnisse:
  • sonnig bis halbschattig
  • lockerer, durchlässiger Boden
  • gleichmäßige Feuchtigkeit

Eine Pflanze für alle, die etwas Neues ausprobieren möchten – mit wenig Aufwand und viel Wirkung.

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