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Kohlrabi haltbar machen und vielseitig verwenden

Fermentieren, einfrieren oder kreativ kochen

So lässt sich Kohlrabi lange genießen

Kohlrabi gehört zu den Gemüsesorten, die im Garten oft gleichzeitig erntereif werden. Gerade dann stellt sich schnell die Frage: Wohin mit der ganzen Ernte?
Die gute Nachricht: Kohlrabi lässt sich überraschend vielseitig verwenden und auf unterschiedliche Weise haltbar machen. Ob fermentiert, süß-sauer eingelegt, eingefroren oder in größeren Gerichten verarbeitet – die milden Knollen sind deutlich flexibler, als viele vermuten.

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Kohlrabi fermentieren

Knackig, frisch und angenehm säuerlich

Kohlrabi eignet sich hervorragend zum Fermentieren, weil er auch nach der Gärung oft angenehm bissfest bleibt.

Dafür wird der Kohlrabi geschält und in Stifte, Würfel oder dünne Scheiben geschnitten. Anschließend wird er mit einer Salzlake übergossen – üblich ist eine etwa 2%ige Lösung mit ungefähr 20 g Salz pro Liter Wasser.

Wichtig ist, dass das Gemüse vollständig unter der Lake bleibt. Die ersten Tage steht das Glas bei Raumtemperatur, damit die Fermentation starten kann. Danach wird es kühler gelagert.

Geschmacklich passt fermentierter Kohlrabi besonders gut zu Senfkörnern, Kümmel, Pfeffer, Dill, Lorbeer, Chili oder etwas Knoblauch. Das Ergebnis schmeckt frisch, leicht säuerlich und eignet sich als Beilage, für Bowls, Brotzeiten oder Kartoffelgerichte.


Kohlrabi süß-sauer einlegen

Mild, würzig und lange haltbar

Eine besonders alltagstaugliche Möglichkeit ist das süß-saure Einlegen.
Dabei wird der Kohlrabi in Scheiben oder Stifte geschnitten, kurz blanchiert und anschließend mit einem heißen Sud aus Essig, Wasser, Zucker, Salz und Gewürzen übergossen.

Besonders gut passen Senfkörner, Pfefferkörner, Dill, Lorbeer oder Wacholder. Geschmacklich erinnert eingelegter Kohlrabi leicht an Gewürzgurken – bleibt aber milder und behält seinen eigenen Charakter.
Gerade als kleine Beilage, auf Brotzeiten oder zu kalten Gerichten funktioniert diese Variante besonders gut.

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Kohlrabi einfrieren

Praktisch für Suppen und warme Gerichte

Auch Einfrieren funktioniert problemlos – besonders dann, wenn der Kohlrabi später gekocht verwendet wird.
Am besten wird er geschält, in Stücke geschnitten, kurz blanchiert, abgeschreckt und gut abgetrocknet eingefroren. So bleiben Aroma und Farbe deutlich besser erhalten.

Nach dem Auftauen wird die Struktur meist etwas weicher. Für Rohkostsalate eignet sich eingefrorener Kohlrabi deshalb weniger, für Suppen, Eintöpfe, Aufläufe oder Gemüsepfannen dagegen sehr gut.


Rezepte für größere Mengen Kohlrabi

Gerade größere Knollen oder eine reiche Ernte lassen sich wunderbar in Gerichten verarbeiten, die viel Gemüse aufnehmen.

Kohlrabi-Cremesuppe

Mild, cremig und unkompliziert

Für eine große Cremesuppe lassen sich schnell mehrere Knollen verarbeiten. Zusammen mit Kartoffeln, Zwiebeln und Gemüsebrühe entsteht eine angenehm milde Grundlage, die mit Sahne oder Frischkäse besonders cremig wird.
Gerade an kühleren Tagen ist das eine der einfachsten Möglichkeiten, größere Mengen Kohlrabi zu verwerten.

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Kohlrabi-Gratin

Herzhaft aus dem Ofen

Beim Gratin wird Kohlrabi in dünne Scheiben geschnitten und mit einer Mischung aus Sahne oder Milch, Käse und Gewürzen gebacken.
Muskat, Knoblauch und etwas Pfeffer passen besonders gut dazu. Durch das Garen im Ofen wird der Kohlrabi weich und leicht süßlich.


Kohlrabi-Rohkostsalat

Frisch und knackig

Geraspelter Kohlrabi eignet sich hervorragend für Salate. Besonders beliebt sind Kombinationen mit Apfel, Karotte, Zitronendressing oder Joghurt.
Die feine Süße des Kohls harmoniert dabei sehr gut mit frischen, leicht säuerlichen Zutaten.





Kohlrabi-Puffer

Herzhaft und knusprig

Auch als Puffer funktioniert Kohlrabi überraschend gut. Dafür wird er geraspelt und mit Kartoffeln, Ei und etwas Mehl oder Haferflocken vermischt.
Die Mischung wird anschließend ausgebacken und ergibt eine herzhafte Möglichkeit, größere Mengen Kohlrabi zu verarbeiten.

Kohlrabi-Schnitzel

Eine überraschend vielseitige Variante

Dickere Kohlrabischeiben lassen sich hervorragend panieren und ausbacken.
Dafür werden die Scheiben kurz vorgegart, anschließend paniert und goldbraun gebraten. Gerade größere Knollen eignen sich dafür besonders gut.

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Kohlrabi-Kartoffel-Gemüse

Der Klassiker

Eine klassische Kombination ist Kohlrabi mit Kartoffeln, heller Soße und frischer Petersilie.

Das Gericht wirkt schlicht, zeigt aber sehr gut, wie angenehm mild Kohlrabi eigentlich schmeckt. Besonders gut passt es zu Fisch, Fleisch oder vegetarischen Bratlingen.

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