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Vom Erlebnisacker in die Baumschule

Die ersten Stauden der Saison vom Kiefl Erlebnis-Acker

Vier Stauden – gewachsen in Kiefls Welt

Mit dem Frühjahr beginnt auch auf unserem Kiefl Erlebnisacker eine neue Saison. Unter freiem Himmel kultiviert, entwickeln sich hier Stauden, die von Anfang an an unsere regionalen Bedingungen angepasst sind. Die Pflanzen wachsen draußen, werden gezielt und ressourcenschonend bewässert und entwickeln dabei kräftige Wurzelballen sowie eine hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Hitze und Trockenstress. Das Ergebnis sind robuste, klimaangepasste Pflanzen, die später im Garten zuverlässig weiterwachsen.

Nach und nach finden diese Stauden ihren Weg in unsere Baumschule. Jetzt im April sind die ersten verfügbar – vier davon möchten wir Dir hier näher vorstellen.

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Waldsteinia ternata

Die Waldsteinia ternata, auch Golderdbeere genannt, ist eine vielseitige Staude für halbschattige bis schattige Bereiche. Mit ihrem immergrünen Laub bildet sie dichte Teppiche und sorgt ganzjährig für Struktur im Garten. Im Frühjahr erscheinen kleine, leuchtend gelbe Blüten, die besonders in Kombination mit Gehölzen oder unter Bäumen zur Geltung kommen. Typisch für die Pflanze ist ihr ruhiger, flächiger Wuchs. Sie breitet sich über Ausläufer aus und schließt Lücken zuverlässig, ohne dabei aufwendig gepflegt werden zu müssen.

Standort und Bedürfnisse: Halbschatten bis Schatten, humoser und durchlässiger Boden

Frosthärte: Voll winterhart und sehr robust – ideal für bayerische Gärten

Polemonium caeruleum

Polemonium caeruleum, auch Jakobsleiter genannt, ist eine klassische Staude mit eher zurückhaltender, aber sehr eleganter Wirkung. Ihre gefiederten Blätter bilden eine lockere Struktur, aus der im späten Frühjahr zahlreiche blauviolette, glockenförmige Blüten aufsteigen. Die Pflanze wirkt dabei nie dominant, sondern fügt sich harmonisch in Staudenbeete ein. Gerade in naturnahen Pflanzungen oder in Kombination mit anderen Früh- und Sommerstauden entfaltet sie ihre besondere Qualität.

Standort und Bedürfnisse: Sonnig bis halbschattig, frischer bis leicht feuchter Boden

Frosthärte: Gut winterhart und zuverlässig in mitteleuropäischen Gärten

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Nepeta cataria

Nepeta cataria, besser bekannt als Katzenminze, ist eine der unkompliziertesten Stauden im Garten. Sie wächst locker, bildet schnell größere Horste und bringt mit ihren zarten Blüten eine angenehme Leichtigkeit in die Pflanzung. Ihre grau-grünen Blätter und die meist hellen, leicht violetten Blüten sorgen für eine ruhige, natürliche Wirkung. Gleichzeitig ist sie eine wertvolle Pflanze für Insekten. Auch im Kübel oder in Kombination mit anderen Stauden funktioniert Nepeta sehr gut und lässt sich vielseitig einsetzen.

Standort und Bedürfnisse: Sonnig, durchlässiger Boden, eher trockenheitsverträglich

Frosthärte: Sehr winterhart und pflegeleicht

Sedum album

Sedum album gehört zu den klassischen Mauerpfeffer-Arten und ist besonders für trockene, sonnige Bereiche geeignet. Die niedrige, teppichbildende Staude speichert Wasser in ihren fleischigen Blättern und kommt daher auch mit längeren Trockenphasen gut zurecht. Im Sommer erscheinen zahlreiche kleine, weiße Blüten, die einen feinen, fast schwebenden Eindruck erzeugen.

Sedum eignet sich besonders für:
  • Steingärten
  • Dachbegrünungen
  • sonnige Beetränder oder Gefäße

Standort und Bedürfnisse: Vollsonnig, sehr durchlässiger, eher magerer Boden

Frosthärte: Voll winterhart und äußerst robust

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