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Hortensien-Arten im Überblick

Welche Hortensie passt in Deinen Garten?

Von Bauernhortensie bis Kletterhortensie

Hortensien gehören zu den beliebtesten Blütensträuchern im Garten – und doch ist Hortensie nicht gleich Hortensie. Die verschiedenen Arten unterscheiden sich deutlich in Wuchs, Blütenform, Standortanspruch und Schnitt. Wer die Unterschiede kennt, findet leichter die passende Pflanze für Beet, Kübel, Vorgarten oder halbschattige Gartenbereiche.

In Deinem Gartencenter Kiefl in Gauting bei München findest Du eine große Auswahl an Hortensien für unterschiedliche Standorte und Gartenstile. Unsere Kiefl-Expert*innen beraten Dich gerne, welche Art am besten zu Deinem Garten passt.

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Bauernhortensie

Hydrangea macrophylla

Die Bauernhortensie ist die klassische Hortensie mit großen, runden Blütenbällen oder flacheren Tellerblüten. Sie wirkt üppig, romantisch und eignet sich besonders gut für halbschattige, geschützte Standorte.

Typisch sind große Blätter und kräftige Blüten in Rosa, Blau, Violett oder Weiß. Bei vielen Sorten hängt die Blütenfarbe vom Boden ab: In saurer Erde mit verfügbarem Aluminium können manche Bauernhortensien blau blühen, in neutraleren Böden eher rosa.

Beim Schnitt ist Vorsicht wichtig. Viele Bauernhortensien legen ihre Blütenknospen bereits im Vorjahr an. Deshalb sollten im Frühjahr meist nur alte Blütenstände und erfrorene Triebspitzen entfernt werden.

Rispenhortensie

Hydrangea paniculata

Rispenhortensien sind robuster, sonniger einsetzbar und oft sehr blühfreudig. Ihre Blüten stehen in kegelförmigen Rispen und erscheinen meist in Weiß, Creme oder zarten Grüntönen. Viele Sorten verfärben sich im Laufe des Sommers rosa bis rötlich.

Ein großer Unterschied zur Bauernhortensie: Rispenhortensien blühen am neuen Holz. Sie können deshalb im zeitigen Frühjahr kräftiger zurückgeschnitten werden. Das fördert einen stabilen, frischen Austrieb und große Blütenrispen.

Rispenhortensien eignen sich gut für sonnige bis halbschattige Standorte, solange der Boden nicht dauerhaft austrocknet. Sie wirken sowohl als Solitär als auch in Gruppenpflanzungen sehr schön.

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Schneeballhortensie

Hydrangea arborescens

Schneeballhortensien, auch Ballhortensien genannt, bilden große, runde Blütenstände. Besonders bekannt sind Sorten mit weißen bis grünlich-weißen Blütenbällen. Sie wirken weich, üppig und bringen viel Helligkeit in halbschattige Gartenbereiche.

Wie Rispenhortensien blühen auch Schneeballhortensien am neuen Holz. Sie können im Frühjahr stärker zurückgeschnitten werden und treiben anschließend neu aus.

Wichtig ist ein gleichmäßig frischer Boden. Bei sehr großen Blütenständen können die Triebe nach Regen etwas schwer werden. Ein geschützter Standort oder eine dezente Stütze kann sinnvoll sein.

Eichenblatthortensie

Hydrangea quercifolia

Die Eichenblatthortensie fällt nicht nur durch ihre Blüten auf, sondern vor allem durch ihr besonderes Laub. Die Blätter erinnern in ihrer Form an Eichenlaub und färben sich im Herbst oft attraktiv rot, bronzefarben oder purpur.

Ihre Blüten stehen in lockeren Rispen und wirken natürlicher als die kompakten Blütenbälle der Bauernhortensie. Dadurch passt sie gut in strukturreiche, etwas naturnähere Pflanzungen.

Eichenblatthortensien werden nur vorsichtig geschnitten. Meist reicht es, Verblühtes oder störende Triebe zu entfernen. Ihr Schmuckwert liegt nicht nur in der Blüte, sondern auch im Laub und in der Herbstfärbung.

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Kletterhortensie

Hydrangea petiolaris

Die Kletterhortensie ist keine klassische Strauchhortensie, sondern eine kletternde Art. Sie haftet mit Haftwurzeln an Mauern, Zäunen, Pergolen oder alten Baumstämmen und eignet sich besonders gut für halbschattige bis schattige Bereiche.

Ihre weißen, flachen Blütenstände erscheinen im Sommer und wirken sehr natürlich. Kletterhortensien wachsen anfangs eher langsam, können sich mit den Jahren aber kräftig entwickeln.

Ein regelmäßiger starker Schnitt ist meist nicht nötig. Geschnitten wird vor allem, wenn die Pflanze zu groß wird oder einzelne Triebe gelenkt werden sollen.

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