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Alternativen zu Funkien und Co.

Schattenstauden mit besonderem Charakter

Struktur, Blattschmuck und spannende Formen für ruhige Gartenbereiche

Funkien gehören zu den bekanntesten Pflanzen für den Schatten und das völlig zu Recht. Ihr dekoratives Laub, ihre ruhige Ausstrahlung und ihre Vielseitigkeit machen sie seit Jahren zu Klassikern im Garten. Doch gerade schattige Bereiche bieten deutlich mehr Möglichkeiten. Neben Hostas gibt es zahlreiche Stauden, die ähnliche Qualitäten mitbringen und gleichzeitig ganz eigene Akzente setzen: feinere Strukturen, außergewöhnliche Blattformen oder überraschende Blüten.
Deshalb möchten wir hier einige Pflanzen vorstellen, die sich wunderbar als Alternative oder Ergänzung zu Funkien eignen und schattigen Gartenbereichen eine ganz eigene Atmosphäre verleihen.

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Aruncus aethusifolius

Zwerg-Geißbart

Aruncus aethusifolius wirkt auf den ersten Blick deutlich feiner als klassische Funkien. Statt großer Blätter entwickelt die Pflanze dichtes, filigranes Laub, das fast an kleine Farne erinnert. Besonders die Sorte ‘Noble Spirit’ überzeugt durch ihren kompakten, gleichmäßigen Wuchs und ihre lockeren cremeweißen Blütenstände, die im Frühsommer über dem Laub erscheinen.

Die Pflanze bringt:
  • Leichtigkeit in schattige Pflanzungen
  • eine ruhige, natürliche Struktur
  • und eine sehr harmonische Wirkung in kleinere Beete oder Kübel
Ideal sind:
  • halbschattige bis schattige Standorte
  • humose, frische Böden
  • geschützte Gartenbereiche

Wuchshöhe: meist etwa 20–40 cm
Gerade als feiner Gegenpol zu großblättrigen Stauden funktioniert Aruncus hervorragend.

Rodgersia

Große Blätter mit fast exotischer Wirkung

Rodgersien gehören zu den eindrucksvollsten Blattschmuckstauden für den Schatten. Ihre großen, markanten Blätter erinnern teilweise an Kastanienlaub und bringen sofort Struktur und Präsenz in die Pflanzung.
Im Frühsommer erscheinen zusätzlich lockere cremeweiße bis rosafarbene Blütenstände, die deutlich über dem Laub stehen.

Rodgersien eignen sich besonders:
  • für größere Schattenbeete
  • für Gehölzränder
  • oder für frische bis feuchte Gartenbereiche

Die Pflanzen bevorzugen humose, nährstoffreiche Böden und reagieren empfindlich auf längere Trockenheit.

Wuchshöhe: je nach Art meist etwa 80–150 cm
Durch ihre Größe und Blattstruktur wirken Rodgersien oft fast tropisch – bleiben dabei aber vollkommen winterhart.

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Chiastophyllum oppositifolium

Goldtröpfchen mit ruhiger Ausstrahlung

Chiastophyllum oppositifolium, auch Goldtröpfchen genannt, gehört zu den eher selten verwendeten Schattenstauden – dabei besitzt die Pflanze eine ganz eigene Qualität.
Ihre rundlichen, fleischigen Blätter bilden dichte, niedrige Teppiche. Besonders auffällig sind die weich herabhängenden, gelben Blütenrispen, die im Frühsommer erscheinen und der Pflanze eine fast ruhige, fließende Wirkung verleihen.

Die Pflanze eignet sich besonders:
  • für schattige Mauerkanten
  • ruhige Beetvordergründe
  • oder naturnahe Pflanzungen
Ideal sind:
  • halbschattige bis schattige Standorte
  • durchlässige, humose Böden
  • gleichmäßige Feuchtigkeit ohne Staunässe

Wuchshöhe: meist etwa 15–30 cm
Gerade in Kombination mit Farnen oder Funkien entstehen sehr harmonische Pflanzungen.

Epimedium

Elfenblume – robust und erstaunlich vielseitig

Elfenblumen gehören zu den wertvollsten Stauden für trockene bis halbschattige Gartenbereiche. Trotz ihrer zarten Blüten sind sie erstaunlich robust und langlebig.
Je nach Sorte erscheinen im Frühjahr feine Blüten in Weiß, Gelb, Rosa oder Violett, die scheinbar über dem Laub schweben. Viele Arten besitzen zusätzlich attraktives Austriebs- oder Herbstlaub.

Epimedium überzeugt besonders durch:
  • hohe Anpassungsfähigkeit
  • dichten, flächigen Wuchs
  • und gute Eignung unter Gehölzen
Die Pflanzen bevorzugen:
  • halbschattige bis schattige Standorte
  • humose, lockere Böden
  • möglichst geschützte Plätze

Wuchshöhe: meist etwa 20–40 cm
Gerade dort, wo andere Schattenstauden Schwierigkeiten bekommen, zeigen sich Elfenblumen oft erstaunlich zuverlässig.

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