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Spitzkohl – regionales Wintergemüse mit Frischekick

Warum Spitzkohl im Spätwinter Saison hat

Regional verfügbar trotz Winter

Der Februar gilt im Gemüsegarten oft als karger Monat. Umso wertvoller sind Gemüsesorten, die jetzt regional verfügbar, frisch und zugleich leicht bekömmlich sind. Spitzkohl erfüllt all diese Kriterien – und ist damit ein echtes Saisonhighlight für die Winter‑ und Übergangsküche.
In diesem Beitrag erfährst Du, warum Spitzkohl im Spätwinter besonders sinnvoll ist, woran Du hochwertige Ware erkennst und wie Du ihn in der Küche optimal einsetzen kannst.

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Warum Spitzkohl im Spätwinter Saison hat

Spitzkohl (Brassica oleracea convar. capitata var. alba) gehört botanisch zur Familie der Kreuzblütler und ist eng mit Weiß‑ und Wirsingkohl verwandt. Im Vergleich zu diesen bildet er locker geschichtete, spitz zulaufende Köpfe mit besonders zarten Blättern.

Regional verfügbar trotz Winter

  • Spitzkohl wird in Deutschland sowohl im Spätsommer als auch als lagerfähiger Herbstkohl angebaut
  • Unter geeigneten Bedingungen (kühle Temperaturen, hohe Luftfeuchte) ist er bis in den Februar hinein aus regionalem Anbau erhältlich
  • Kurze Lagerzeiten bedeuten: weniger Nährstoffverluste und bessere Frische

Gerade in der zweiten Winterhälfte ist Spitzkohl eine der wenigen Kohlsorten, die noch frisch – nicht tiefgekühlt oder stark verarbeitet – angeboten werden.

Eigenschaften von Spitzkohl

Warum Spitzkohl als besonders bekömmlich gilt

Im Vergleich zu Weißkohl enthält Spitzkohl:

  • feinere Zellstrukturen
  • weniger feste Blattadern
  • geringere Konzentrationen an Senfölglykosiden

Das führt dazu, dass Spitzkohl schneller gart, milder schmeckt und von vielen Menschen besser vertragen wird.
Tipp unserer Kiefl‑Experten: Wenn Du Kohl sonst eher meidest, ist Spitzkohl der beste Einstieg – besonders sanft gegart oder fein geschnitten roh.

Nährstoffe von Spitzkohl im Winter

Spitzkohl liefert wichtige Mikronährstoffe, die im Februar besonders gefragt sind:

Wertvolle Inhaltsstoffe

  • Vitamin C – unterstützt das Immunsystem
  • Folsäure – wichtig für Zellneubildung
  • Kalium – trägt zur normalen Muskelfunktion bei
  • Ballaststoffe – fördern eine gesunde Verdauung

Durch die kurzen Garzeiten bleiben diese Nährstoffe besser erhalten als bei vielen anderen Kohlsorten.

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Verwendung in der Winter- und Übergangsküche

Dank seiner zarten Struktur ist Spitzkohl extrem vielseitig – von klassisch bis modern.

Klassische Zubereitungen

  • Spitzkohl‑Rahmgemüse mit Kümmel
  • sanft geschmort als Beilage zu Kartoffeln

Moderne Ofen- und Pfannengerichte

  • Ofenkohl mit Apfel & Walnuss
  • Wokgemüse mit Spitzkohl & Ingwer

Rohverzehr und Salate

  • feiner Krautsalat mit Joghurt‑Zitronen‑Dressing
  • hauchdünn gehobelt als Basis für Wintersalate

👉 Kiefl‑Tipp: Roh sollte Spitzkohl immer sehr fein geschnitten und kurz gesalzen werden – das macht ihn zarter und besser bekömmlich.


Perfekt für Resteverwertung

Spitzkohl ist ein echtes Multitalent, wenn es um nachhaltiges Kochen geht:

  • kombiniert sich ideal mit Kartoffeln, Nudeln oder Reis
  • eignet sich hervorragend für Suppen & Eintöpfe
  • lässt sich auch am nächsten Tag gut aufwärmen, ohne bitter zu werden

Gerade im Februar, wenn Vorräte aus dem Winter aufgebraucht werden, ist Spitzkohl eine unkomplizierte Ergänzung.

Worauf Du beim Einkauf achten solltest

Damit Du die beste Qualität bekommst, empfehlen unsere Kiefl‑Experten:

Frische erkennen

  • fester, aber nicht harter Kopf
  • hellgrüne bis gelblich‑grüne Außenblätter
  • keine dunklen Druckstellen oder welke Ränder

Lagerung zu Hause

  • im Gemüsefach des Kühlschranks
  • locker in ein Tuch eingeschlagen
  • innerhalb von 3–5 Tagen verbrauchen

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